The Big Olive

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  • 4 weeks ago > tromokraths
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llost-my-mindd:

ohmicron:

stylishjunkdrawer:

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has this been done yet

Gentlemen, it has been a privilege reblogging with you tonight.

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@fake-an-orgasm

(via saltyygoatt)

  • 1 month ago > stylishjunkdrawer
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leipeis:

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ATH

  • 1 month ago > leipeis
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  • 1 month ago > angelesvivenentrenosotros
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effettoquadro:
“ Athens, Greece
Exarcheia
2017
”
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effettoquadro:

Athens, Greece

Exarcheia

2017

  • 1 month ago > effettoquadro
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travelless:
“Illuminated Crossroads
”
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travelless:

Illuminated Crossroads

  • 1 month ago > travelless
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tobiaskarnbach:
“Reisetagebuch Venedig-Athen
Zusammen fuhren wir noch in Richtung Jesolo, an den Strand. Gegen Mittag schlug jeder von uns dann seinen eigenen Weg ein. Der Abschied viel schwerer als gedacht, dafür blieb eine wunderschöne...
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tobiaskarnbach:

Reisetagebuch Venedig-Athen
Zusammen fuhren wir noch in Richtung Jesolo, an den Strand. Gegen Mittag schlug jeder von uns dann seinen eigenen Weg ein. Der Abschied viel schwerer als gedacht, dafür blieb eine wunderschöne Erinnerung.
Ich wusste nicht, wie weit ich an diesem Tag noch fahren würde und wollte es einfach auf mich zukommen lassen. Ich war selbst überrascht, als ich gegen 7 Uhr Triest erreicht hatte. Die Strecke lies sich aber auch schön fahren, mit wenig Wind und nur einer kleinen Steigung, sobald der Weg nach Süden einen Knick auf der Landkarte machte. Deshalb konnte ich mit nur ein- zwei kleinen Pausen gut durchfahren.
Überhalb Triest war die Aussicht dann unglaublich. Felder aus Mießmuschel- Bojen bedeckten das küstennahe Meer. Dann ging es wie die Achterbahn, zügig bergab, am Hafen vorbei und am Palazo Italiano, in die alte italienische Hafenstadt.
Die Abendsonne sank gerade ins Meer und die Geschäfte schlossen, die Plätze leerten sich und die große Masse von Touristen zerstreute sich in die kleinen Restaurants. Ich gnaß das abendliche Treiben, doch gleichzeitig musste ich einen Ort zum Schlafen finden. Um auf die richtige Straße aus der Stadt zu gelangen, dauerte dann länger als gedacht. Einspurig und zugeparkt, führte sie, immer bergauf, Richtung Süd-osten. Mein nächstes Ziel würde Rijeka sein. “Rijeka? Kenne ich nicht. - Rijeka? Das ist zu weit mit dem Fahrrad!” waren die Antworten, welche mich ins dunkle der Nacht hinein begleiteten. Der Himmel wurde Königsblau und dann grau. Goldene und weiße Sterne stießen aus der unendlichen Farbdecke hindurch und schmückten den Himmel. Dann wurde es schwarz und auch die Sterne schienen dunkler zu werden. Ich hätte am Morgen, als ich aufbrach nicht gedacht, dass ich so schnell die kleine Notfall- Kopflampe brauchen würde. Mit kalten Händen kramte ich sie aus meinem Frontfach, setzte zunächst die Batterien falsch ein und stieg wieder aufs Rad. Die Wärme war nun endgültig von den starken Winden aufs Meer hinaus vertrieben worden und die Straße zog sich unermüdlich und ohne Abwege den Berg hinauf.
Mehrfach fragte ich nach dem Weg. Meist bekam ich eine Handgeste zurück. Die Situation wurde angespannt- ich war nicht müde sondern hoch konzentriert. Hundert Gedanken gingen mir durch den Kopf. Da klingelte mein Telefon. “Ich sitze im Bus, hat alles geklappt.” Meldete sich Leonie. “.. ich bin noch auf dem Rad. Wir hören uns morgen, ja?“Ich legte auf, stieg noch einmal in die Pedalen und fand um die nächste Kurve einen Abzweig. Eine kleine Wiese mit ein paar Büschen, gerade groß genug für ein Zelt, lag hinter einer Kette mit einem Schild "Don´t pass”.
Ich baute trotzdem mein Zelt auf und versteckte dieses so gut wie möglich hinter einem Busch. Ich werde eh weg sein, bevor es hell wird, dachte ich mir. Der Wind blies stark, hier oben in Gipfelnähe und ließ mich mein Zelt gut festhalten. Ich kroch in den kleinen Sicheren Raum und kuschelte mich in meinen Schlafsack. Äste peitschten gegen die Zelt und das Gras raschelte, der Wind erschütterte die Wände und obwohl ih todmüde war, hörte ich in all diesen Naturphänomenen Stimmen und Schritte und Tiere. Ich war todmüde und konnte trotzdem kaum ein Auge zutun. Sicherheitshalber schaut ich nochmal aus dem Zelt und sah das weit und breit keiner war. Ich schloss den Reißverschluss, lauschte und schloss die Augen. Lass deine Gedanken in eine andere Richtung fließen, sagte ich mir und mein Geist verschwand in einem dunklen nichts, bis ich erneut aufwachte.
10 Minuten bevor der Wecker klingelte, war ich wach. Das kann mein Körper recht gut. Es war kurz nach fünf, kurz nach sechs war alles zusammengepackt. Mütze auf, noch einmal pinkeln, den Platz kontrollieren und ab auf die Straße. Es ging durch eine waldige Hügellandschaft. Nach einer Stunde erreichte ich Slowenien, nach zwei weiteren Kroatien. Dazwischen frühstückte ich noch und genas die Aussicht auf idyllische Felder und Wiesen, welche in der Morgensonne ihre innersten Farben zweigen.
Von Zeit zu Zeit hupten Autos respektvoll und manche winkten, gestern hatten sogar ein paar alternative, junge Menschen hinterhergejault, vor Freude, auf einer Sprache, welche ich nicht verstand. Den einzigen Kontakt welche ich hatte, waren ihre Nummernschilder und die Lackierung. “Oh schick und blau, aus Slowenien. - Ein Kroate. - und ein Italiener und noch einer.” dachte ich. Dann wurde die Straße mal löchriger, mal breiter und plötzlich mündete sie in eine Autobahn. 14 km bis Rijeka. Der andere Abzweig führt in die falsche Richtung. Ich überschlug im Kopf, dass ich höchstens dreißig Minuten brauchen würde. Da ich oben auf dem Berg war und ans Meer fahren würde, vermutlich nur zwanzig. Ich fuhr also die Auffahrt hinab, trug mein Rad über die Mautstellen und raste über den Standstreifen in Richtung 0üNN. Dann ein Tunnel- egal. Erste Ausfahrt, zweite Ausfahrt, die dritte nahm ich. Über eine stark befahrene Nebenstraße ging es zur Küste und an ihr entlang, bis in die Stadt. Mein Puls schlug stark und ich merkte, wie sich langsam die Anspannung löste.
In Rijeka konnte ich dann einkaufen: Essen und neue Schläuche. Es gab sogar freies WiFi. Dann das selbe Schlamassel, aus der Stadt hinaus zu kommen. Doch endlich geschafft, folgte ich der steilen, bergigen Küste der Adria hinauf. Immer weiter weg, von einer Raffinerie, welche unter mir lag, und die Stadtgrenze bildete.
Dann klingelt nochmal mein Handy- Leonie war angekommen.
Vor mir lag eine große Bucht, welche tief in die felsige Landschaft hineinschnitt. Wie ich weiter fuhr, folgte ein Anstieg dem nächsten. Der Wind nahm zu und wurde bis zum Abend immer stärker. Wenige Tage später erklärte mir ein Reisegefährte, dass diese Winde Bora hießen und nur an der kroatischen Küste vorkämen. So schön diese frische Brise auch war, ich konnte ihr nichts romantisches abgewinnen. Der Wind drückte mich zur Seite, schleuderte gegen mich und ließ mich von einer Pedalumdrehung zur Nächsten zum stehen kommen. Das gemeine an dieser trostlosen Situation war, dass sie einem alle Kraft raubt und die schönen, lebendigen Momente zurückhält- keine singenden Vögel, die Menschen wie erschlagen und alles andere an Natur, verzieht sich in schattige Löcher. - Eine heiße Mondlandschaft.
Man glaubt gar nicht, wie sehr man Menschen, welche man lieb hat, vermissen kann. Mehrfach bin ich den Tränen nah. Ich schaue auf meinen Kilometerzähler und habe mein Ziel mitten auf einer großen Steigung geschafft. 50 Meter ist eine Bucht. Ich schmeiße alles hin und lasse mich in den Staub fallen. Meine Augen schließen sich im selben Moment und ich sinke in einen Sekundenschlaf. Als ich wieder aufwache, habe ich wieder Kraft, doch weiß ich, dass ich hier übernachten werde. Denn unter einem Busch finde ich eine kleine Wiese, zwar mit Steinen, aber das ist diesmal egal.
Ab dem Nachmittag war ich nur noch gefahren, um den Winden zu trotzen und mein Kilometerziel zu schaffen. Ich habe literweise Wasser konsumiert, Kalorien aufgetankt und startete jedes Mal mit frischer Kraft, doch spätestens bei der nächsten Steigung war die Euphorie und die Power wieder auf Null. Dann war es wieder reine Kopfarbeit, bis zur nächsten Trinkpause. Das bringt einen wunderbar auf den Boden der Tatsachen zurück.
Ja- das schlimmste ist wirklich der Wind. Er macht alles zur qual. Lässt mich nicht schlafen, bläst so sehr, dass ich auf dem Rad stehen bleibe, egal wie stark man versucht, gegen ihn anzukämpfen. Jetzt bläst er mir wieder in die Zeltplanen, welche ich mit aller Kraft in den Boden verankern muss. Am nächsten Morgen hatte er mir trotzdem die Heringe herausgerissen.
An diesem Abend sagte ich zu mir selbst, dass ich noch zwei Tage fahren würde. Wenn der Wind dann nicht abnimmt und die Steigungen nicht abflachen, würde dies das Aus für die gesamte Tour bedeuten.
Die Götter der Winde und Straßen müssen mich erhört haben. Zwar blieb die Nacht unglaublich windig, doch am nächsten Morgen lies er langsam nach. Ich schwang mich auf mein Rad und in einer knappen Stunde vollendete ich den verbliebenen Anstieg und weitere, bis der Weg abfiel und langsam flacher wurde. Die Sonne kam nun über den Bergkamm und erwärmte die Morgenluft, welche in jedem Dorf anfing, nach gegrillten Schwein zu duften und ich fuhr auch an einer Bäckerei vorbei, welche so herrliche nach frischem Gepäck roch, dass der Oden über meine Nase mein Herz zum Hüpfen brachte. Die Straße war beinahe Unbehagen und so konnte ich ganz entspannt und kontinuierlich fahren. Mit einem gesunden Frühstück, halbierte ich dann meine Morgenetappe. Schön viel Gemüse und Obst zu essen, hatte ich mir auf die Fahne geschrieben. Zwar musste ich für dieses tolle Frühstück auch ein ganz schönes Stückchen radeln, doch verdient schmeckt ja bekanntlich alles besser.
Als mir dann noch einmal ganz bewusst wurde, was für eine tolle Fahrstrecke vor mir lag- dies hatte ich vor lauter beten, dass die Strecke so bleiben möge, recht passiv wahrgenommen- wurde ich sehr glücklich. Auch die Landschaft wurde ein bisschen grüner und ich kam näher an die glasklare See, welche umrahmt von einem türkisfarbenen Rand, schäumende Wellen gegen die Felsen warf. Ich genas die Aussicht und die Landschaft, bis ich gegen Mittag den wieder in Nähe der Autobahn kam und diese sogar kreuzen musste. Damit wurden die Straßen wieder voller, staubiger, stinkiger und lauter. Außerdem führte der Weg wieder steil gegen die Hügel, um die Landzunge bis nach Zadar zu überqueren. Nach der Hälfte stand die Sonne dann im Zenit und ich bog scharf ab, auf einen Metroparkpatz. Vor dem großen Blauen Kubus, parkte ich neben einer Vorführcouch und hatte eine super angenehme Pause. Mit nach Chlor schmeckendem Wasser und neuem Mut, meisterte ich den letzten Teil, um erneut vor einem Supermarkt, eine erschöpfte Pause zu machen, dann haarscharf abzubiegen. Die Straße wurde plötzlich toll. Ich machte einen Haufen Kilometer und kam früh in Sibenik an. Spontan ging ich auf einen kleinen Campingplatz und machte erstmal alles sauber. Dann telefonierte ich nach Hause, ins dunkle hinein. Kurz vor dem Schlafen gehen hüpfte ich dann nochmal in den Pool, anschließend ab in den Schlafsack, Wecker auf halb sechs und gute Nacht. Das half gut, die Batterien wieder aufzuladen. Zufrieden wachte ich am nächsten Morgen auf.
Kaum mun die Ecke, musste ich auch schon wieder fürs Frühstück halten, denn es roch zu gut, um vorbei zu fahren. Die Mischung, welche ich aus versehen wählte, war interessant- ein Croissant mit Frischkäse. Dann ging es erstmal wieder Hügel hoch, bis ich erneut ganz nah am Meer war. Und endlich hatte mal jemand eine Bank dahingestellt, wo es ein schönes Panorama gab und sie auch gepflegt. Das war mein Ort für Frühstück Nummer 2- Ha! Ich Vielfraß.
Dann wurde es wieder schwierig, denn meine Straße Nummer 8 wurde zu einem vierspurigen Monster, welches nach Split hineinführen sollte. Ich balancierte mein Rad zwischen Spurbegrenzung und dem Ende des Asphalts, bis ich eine Tankstelle erreiche und anhalte. Nach einem Blick auf die Karte entscheide ich mich, so bald wie möglich abzubiegen, denn anscheinend gibt es noch eine kleinere Parallelstraße.
Wie ein Downhill- Mountainbiker, zischte ich mit meinem Rennrad durch die verwinkelten Gassen, bis ich auf einer gemütlichen, aber vollen Hauptstraße war- ein geklautes Stück Filmbühne aus Sweeney Todd. Nur die großen Laster zerstörten die Illusion.
Über eine industriebelastete Landschaft, ohne vermutliche Filteranlagen, führte die Straße zum Rand der Großstadt hinauf. Wie gelbe Zwerge standen, in einem schrecklichen Ton Hautfarbe, Wohnblöcke mit gleicher Silhouette, wie verdattert auf dem Stadtberg herum und prägten den ersten Eindruck.
Ich näherte mich der Metropole von der Seite und hatte mich bereits zweimal verfahren, in einem so Fahrradfahrer unfreundlichem Netzt aus Straßen, dass ich bereits aufgegeben hatte, die von Leonie so gelobte Altstadt zu besichtigen, als im richtigen Moment das richtige Schild auftauchte: “Unesco- Kulturerbe”. Also ein letzter Versuch, durch die Neustadt hindurch zu fahren und in die Altstadt zu gelangen. Nicht einfach mit dem Fahrrad!
Plötzlich kamen die Hafengeräusche näher und eine herrliche Fassade, teils wehrhaft, teils ergänzt durch profane Wohnhäuser und erschlossen durch ein mächtiges Stadttor, ragten hinter Souvenier- und Marktständen auf. Der Boden war glatter Marmor, die Steine hell und strahlend. Ich big mit meinem Rad in die engen, vollen Straßen ein.
Geschafft! Super günstig für die Region gab es Eis: 1,50 Euro :O
Ich schlenderte weiter, bis mein Rucksack zu schwer wurde und setzte mich an den alten Römischen Platz, vor der Kathedrale. Erstmal eine kleine Auszeit dachte ich mir und zückte mein Tagebuch, welches schon mehrfach als Skizzenbuch missbraucht wurde. Plötzlich ein Schrei hinter mir. Ungestüm machte sich eine Frau zu verstehen, dass ich und eine Gruppe Touristen ihr Schaufenster frei machen sollten.
Das war dann auch der Impuls langsam aufzubrechen. den selben Weg zurück, fuhr ich am Hafen vorbei und fand überraschend schnell den weiteren Weg. Es ging die Berge hinauf und zur Seite fiel mal wieder eine herrliche Aussicht die Klippen hinab, über die Adria. Vor mir ein Radfahrer, in etwa 500 Meter. Ich trat in die Pedale 400, 300, 200 Meter- als ich kurz hinter dem Radfahrer war, ein Supermarkt am Wegrand. Ich hielt und holte mir was zu Trinken. Dann schnell wieder aufs Fahrrad- ich hatte das Gefühl, dass ich jemanden kennenlernen würde. Doch als ich um die Kurve bog, ein enormer Anstieg. Auf der anderen Seite, kurz vor dem Ende, vielleicht drei Kilometer entfernt, kletterte das andere Rad den Berg hinauf. Los ging es. Doch plötzlich war er weg.
Ich fragte mich, ob er abgebogen war. Hinunterfahren habe ich ihn nicht sehen und wenn er es getan hätte, wäre er für dich nächsten Stunden vermutlich außer Reichweite. Ich kam gerade am Hochpunkt an, als ich im Schatten einer Haltestellerouine jemanden sah, mit Fahrrad. Der Radfahrer hatte angehalten und sich mit Sonnencreme eingeschmiert, sodass er völlig weiß war. Das ist schlau, bei der Sonne!
“This was a nice climb”- “What”- “That was a nice climb”- “yes…” - “Where are you from?” - “Germany”. Wir konnten also Deutsch reden. Ich fand es echt toll mal wieder mit jemanden zu sprechen, auch wenn ich ja nun erst seit zwei Tage unterwegs war. Aus einem kurzen Plausch wurde eine gemeinsame Weiterfahrt. So lernte ich Elia kennen. Er war vom Norden Deutschlands losgefahren und war nun fast einen Monat unterwegs. Wir redeten über Gott und die Welt und ärgerten so manches Auto, indem wir nebeneinander fuhren. Mit tollen Abfahrten und grandioser Aussicht, fuhren wir in den Abend und suchten uns einen Campingplatz. Hier verhandelten wir den Preis zu unseren Konditionen und gingen einkaufen. Es ist erstaunlich, was und wieviel man jedes Mal lernen kann, wenn man jemand neues kennen lernt.  
Am nächsten Morgen schnarchte Elia dann noch, doch wir wollten gemeinsam weiter. Vorsichtig weckte ich ihn also und es tat mir fast leid, ihn aus seinen Träumen zu reißen. Als alles gepackt war, ging es los. Was ich an diesem Tag entdeckte war, dass Elia einen selbstgebauten Gepäckträger hatte. Echt cool!
Unser Ziel zum Frühstück war Bosnien. Zuvor fuhren wir allerdings an einem beeindruckend Naturspektakel vorbei: einem Flussdelta, mit wunderschöner Fauna. Hier fuhr erneut mein stummer Rennradbegleiter, mit dem roten Rucksack an uns vorbei. Wie fuhren ins Flachland und passierten, von der Sonne durchdrängte, Farbenfrohe Straßenstände. Dann wieder hinauf, über eine hohe Kuppe, über Hügel hinweg, kam um die nächste Ecke plötzlich die Grenze. Kurz danach die einzige bosnische Stadt, welche wir durchfahren würden, mit einem Supermarkt. Übervorsichtig schloßen wir unsere Räder an und machten den Markt unsicher. Da fiel uns auf, das wir gar kein Regionales geld hatten und den Kurs nicht kannten. Verdattert versuchten uns die Verkäufer aufzuklären und dann kauften wir ein. Anschließend gab es tolles Frühstück und wieder hinein in die Sättel, denn wir wollten den Rest des Vormittages nutzen.
Wir waren kaum in Bosnien drinnen gewesen, da waren wir auch schon wieder draußen. Die Straße zog sich entlang einer Bucht und begann sich erneut durch die zerklüftete Bergflanke zu schlängeln. Regelmäßig waren die Hänge bedeckt von schwarzen, verbrannten Baumlandschaften, welche wie Skelette den Hang bemannten. Dann ging es mal weiter hoch und wieder ganz nah ans Wasser, durch Dörfer hindurch und wir machten echt gut Strecke. Gegen Mittag kamen wir nämlich in Dubrovnik an. Die Straße machte zunächst einen Ehrenbogen, sodass wir eine tolle Aufsicht hatten. Das Mango war allerdings, dass die Straße ein par hundert Meter über der Stadt verlief. Wir mussten uns also entscheiden, ob wir direkt weiterführen oder runterfahren würden um alles wieder hochzutreppeln. Naja, eigentlich gab es da nichts zu fragen. Natürlich fuhren wir runter und wurden von einer wunderschönen Altstadt belohnt. Mit Burganlage und beschatteten Hängen, hohen Gebäuden, welche die Straßen kühl halten und einer wunderbaren Piazza mit Sakral und prophanbauten war ein Schmaus für Auge und Geist.
Wir füllte an einem Brunnen Wasser auf und suchten noch ein Platz zu Pinseln- leider unmöglich!
Mit frischen Lebenskräften und wieder voll beladen, brachen wir am späten Mittag erneut auf, denn ich hatte ja noch den Rest meiner 150 Kilometer vor mir. Wir wollten also noch ins nächste Dorf, wo es einen Supermarkt geben sollte. Bestimmt eine Stunde dauerte es, bis der Aufstieg dan bewältigt war und schweißüberströmt, erreichten wir die Straßengabelung. Ein typischer Straßenverkäufer versuchte uns gleich ein Haus anzubieten, was sehr verlockend war. Doch wir blieben unseren Prinzipien treu. Dann die Enttäuschung wenige Kilometer später, denn der Supermarkt lag im Tal und nochmal würden wir einen solchen Höhenunterschied heute nicht schaffen. Wir fuhren also vorbei ins Ungewisse.
Bald kommt dann der Flughafen und hier bogen wir von der großen Straße ab, auf eine kleinere. Noch 20 Kilometer zu dem nächsten Campingplatz- etwa. Der Himmel färbte sich wunderschön rot- wie das Eismeer der Arktis spannte sich der Himmel, nur falsch herum über unser Gewölbe und verschwand hinter dem Horizont des Meeres. Es ging auf und ab, wurde auch ein bisschen emotional, da die vielen Hügel mir ganz schön in die Beine gingen. Elia nutze mein verzögertes fahren, um sich sogleich in zwei einheimische Schönheiten zu vergucken- ich hoffe er trifft sie irgendwann wieder.
Dann brach das dunkel über uns hinein- Elia hatte Licht. Die Sterne am Himmel, wir auf der Erde, und der nächste Hügel. Als es richtig dunkel war, hatten wir knapp über die Hälfte geschafft, als Elia etwas entdeckte: Warm Shower Information in 2k, hieß ein Schild. Dieses ist mit einer App verbunden, wo regionale Menschen einen Schlafplatz für frei oder eine Spende anbieten. Es stand fest, das wollten wir finden.
Als sehr späte Gäste klingelten wir und ein sehr sarkastischer Mann gewährte uns die Nacht zu bleiben. Wir bauten unsere Zelte auf und aßen im Schein der Kopflampen, in Gemeinschaft. - Das war eine Ruhige Nacht.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, schlief Elia noch tief und fest. Ich rüttelte erneut am Zelt, doch nichts. Ich packte zusammen, rüttelte nochmal, nichts. Dann schrieb ich ihm einen kleinen Brief und machte mich auf den Weg.
Ich verabschiedete mich von dem Eigentümer und radelte mit seiner Anweisung nach links, dann nach rechts. Super tiefe Taldurchquerungen leiteten den Tag ein und dann, nach einem wunderschönen Anstieg die nächste Grenze. Eine Kurve um die Klippe und der zweite Posten. Ich wurde schief und gelangweilt beäugt, herabgesunken und kontrolliert: ein Blick auf meinen Pass, ein Lächeln. Lässig wurde ich mit einem Wink geheißen, Platz zu machen. Dabei war ich auf meiner Seite der Grenze die einzige Person.
Unter mir lag Montenegro. Eine Stadt, architektonisch stehen geblieben in den 90ern, Schuhtechnisch in den 80ern und Modetechnisch in der Nachkriegszeit, empfing mich. Die Leute beschauten mich und wanden sich dann erneut ihrem Urlaub am steinigen Strand zu. Tolle Leute! Tolle Atmosphäre. Ich roch des ungefilterte Benzin aus den Auspuffen der Autos, das frische Gebäck, kein Gestank, sondern nur alte Erinnerungen. Der Geruch von verbranntem Öl und grünen Bäumen.
Die Leute schauten mir nach, als ich wieder aufbrach und hupten mir zu. Ich schlängelte mich durch die Straßen und da wurde mir klar, das Montenegro nicht umsonst irgendwas mit Berg und Schwarz heißen würde. Mehrfach musste ich absteigen. Aus den LKWs kam dann Gebrüll: don´t give up! oder anderes auf einer Balkansprache.
Dann kam der südlichste Fjord Europas. eine einmalige Aussicht, welche auf Elia später so anziehend sein sollte, dass er hier übernachtete- hatte er mir geschrieben. Ich setzte für einen Euro über. Dann später, unter mir im Meer eine Inseln von welcher ich gelesen hatte. Eine private Oase des Reichtums. Kein wunder hatte man sie mittelalterlich befestigt mit imperialer Architektur.
Ichknipste ein Foto und konzentrierte mich wieder auf die Straße. Das würde heute meine Hauptbeschäftigung werden. Erst gegen die 12. Stunde wurde es heute flacher und ich kam an. Ulcinj hieß die Altstadt mit naheliegende Campingplatz und Strand- Attraktionspromenade. Ich bekam einen tollen Campingplatz am Meer. Herrlich! Ich wusch alles, baute auf, ließ trocknen, schrieb kurz nach Hause und ging mich selbst im Meer waschen. Das Wasser war flach und herrlich Warm. Kinder spielten und ich ließ die Wellen über mich schwappen, wie ich im Wasser lag.
Da die Grenze ja auch nur noch einen Katzensprung entfernt war, bot sich mir hier die einzige Möglichkeit, die montenegrische Küche zu probieren. Die regionale Empfehlung war Fisch in der Altstadt. Ich schwang mich auf mein Rad und machte auf dem Weg noch Einkäufe.
Die Straßen der Hafenstadt kamen mir vor, wie ein Basar in Marokko. Ein Gewusel an Menschen, nur wenige Touristen- viele Abenteurer- viel Krempel und billiges Essen. Ich kam an die alte Hafenanlage und suchte mir ein schönes Restaurant.
Der Fisch war ausgezeichnet, doch die Oliven waren himmlisch! Ich ließ den Abend über mich hereingelassen und fuhr dann langsam die Straße hinauf. Bei einem Stand holte ich mir noch einen super leckeren und günstigen Crepes. Die Schwester der jungen Verkäuferin beäugte mich nur eifersüchtig, da ich bei ihr nicht auch gekauft hatte. Ich probierte meine Wortfetzen aus, welche ich gelernt hatte “Hvala” und fuhr weiter. Der Strand um meinen Campingplatz war eine Partymeile. Doch ich war so erschöpft, dass ich super glücklich in meinem gemütlichen Zelt einschlief.
Am nächsten Morgen stand ich natürlich wieder früh auf. Ich folgte der Straßenbeschilderung und kam bald irritiert, auf eine Straße, welche nicht viel größer war, als ein betonierter Feldweg. Keine weiteren Schilder, aber die Richtung stimmte. Kläffende und scharfe Köter am Straßenrand. Manche mit Kette, andere ohne. Plötzlich keine Straße mehr, sondern nur eine Baustelle.
Mehrere Autos standen bereits Schlange und fuhren dann langsam auf den Schotter. Die Hunde blieben stehen. Ich fuhr hinterher. Die Fahrer in den Autos grinsten nur nach außen und fuhren mit einer Staubwolke hinter sich weiter.
Aber eigentlich war die Starke echt cool und dahinter war es dann einfach flach. Die Straßen waren zerklüftet und die Häuser alt- nicht zu alt, aber stark benutzt.
Plötzlich ein endloser Stau. Ich fuhr an den Autos vorbei und sah die Grenze. Der Beamte schaute mich schräg an, wollte mich als erstes zum anstehen überreden, doch ich machte als verstehe ich nicht. Deshalb gab er meinen Pass einem Kollegen, welcher mich durch winkte.
Auf der anderen Seite der Grenze eine Hochzeit. Ich fuhr winkend vorbei und holperte weiter über die Straße. Ein paar Jungs mit Motorroller begleitenden mich in Form eines Rennens, bis zum Ortsrand. Dann die nächste Hochzeit. Anscheinend war heute der Tag der Hochzeiten, denn ich traf auf mindestens zwei Dutzend Hochzeitsgesellschaften. Manche fuhren riesige Protzautos und hatten Kamerateams und Drohnen dabei- das war schon wow. Die meisten winkten mir zu und wollten, dass ich zurück winkte, damit sie dies als eines von vielen Highlights auf Video bannen könnten. Dann fuhr ich an einer Burg vorbei, weiter auf der Straße Richtung Süden und hier wurde es lang. Die Straße war schnurgerade und das über 12 km, machte einen kleinen Schlenkernd nochmal.
Als ich die nächste Stadt erreichte, war ich am Grund der Armut angekommen. Doch das interessierte hier niemanden, der Reichtum und Konsum schienen auch einfach zu weit weg, um sich darüber zu ärgern. Die Menschen lebte ihren Alltag wie sie ihn kannten. Das wiederum führte leider zu verfallenen Fassaden, Schmutz und Müll an den Straßenrändern. Doch das ist hier eben normal. Ich fragte nach dem Weg und man zeigte mir auf der Karte die Autobahn. Drei mal wurde ich zur Autobahn geschickt und so entschied ich mich schließlich, auf de Standstreifen zu fahren. Auch konnte ich Geld wechseln und mir an einer Tankstelle etwas zu Trinken kaufen, doch muss ich gestehen, dass ich den Wechselkurs bis heute nicht richtig verstanden habe. Außerdem war meine Sorge nach Trinken völlig umsonst, denn egal wo, außer in Deutschland hatte fast immer ein Supermarkt auch Sonntags geöffnet.
Ich fuhr also Autobahn und hielt regelmäßig in buchten, schaute auf die Karte und hoffte, dass es bald vorbei sein würde. Ich passierte unglaubliche neoimperialistische Schaugebäude und erreichte schließlich Dürres.
Durres wirbt mit einer antiken Fundstätte, doch selbst diese ist nicht wirklich interessant. Die Strände sind überbevölkert und ich konnte nichts finden, was einen Charme auf mich hätte. Ich fühlte mich mehr wie im Hinterhof einer großen Familie, als in einer Stadt.
Ich fand ein kleines alternatives Hostel, welches gar nicht lief- aber es war gemütlich und ich bekam Frühstück. Die internationalen Workawayler kümmerten sich lieber um ihre Freizeit, als das Hostel und das gab am Nachmittag Stunk. Ich hatte jedoch eh nicht vor zu bleiben. Ich fand bald eine Bank zum Geld abheben und einen super günstigen Eisladen. Ich kaufte meine Tickets bei einem der offiziellen Reiseveranstalter, welche zwar aussehen, wie Unter-dem-Tisch-Händler, allerdings vertrauensselig sind. Jedoch solltest du dein Geld kennen.
Ausgerüstet mit Allem, ging es zurück zum Hostel und ich machte mir ein Herzensgericht: Pasta. Entspannt trank ich Corona und wurde auf den leeren Magen schnell Melancholisch. Ich ließ den Tag über mich hereinbrechen und wand mich den Dingen zu, welche ich die letzten Tage vernachlässigt hatte. Ich wusch mich lange, putze alles und sortierte meine Taschen neu. Ich schrieb Tagebuch und schaute einen Film. Dann ging ich früh schlafen.
Am nächsten Morgen war ich früh wach. Allerdings war ich nicht in der Stimmung, groß rumzulaufen. Die Stadt inspirierte mich einfach nicht und so wartete ich auf meinen Bus. Dieser kam spät und auch zu spät. Egal- denn es klappte trotzdem alles. Dass die Fahrtzeit unrealistisch war, wusste ich von Anfang an.
Kaum losgefahren hatten wir nämlich einen kaputten Reifen. Mit Tritten versuchten die Fahrer das verschlissene Stück zu lösen, während ein Mitfahrer die herumstehenden Mechaniker anrempelte, doch zu helfen. Geschafft ging es weiter, immer der Autobahn entlang und durch wunderschöne Landschaften. Es war eine gute Entscheidung von hier die Autobahn zu überspringen, dachte ich mir. So konnte ich die Landschaft viel mehr genießen, als auf dem Fahrrad. Die Berge wurden grün und rot und Leute stiegen ein. Schließlich setzte sich eine junge Frau selbstbewusst neben mich und begann zu lesen. Ich schaute in die Landschaft, doch irgendwann entstand, ich weiß nicht mehr wie, eine Unterhaltung, welche die ganze fahrt dauern sollte. Aldona kam aus Albanien, lebte jedoch in Athen und fuhr bis kurz hinter die Grenze. Wir unterhielten uns über das Land und die Menschen und ich bekam viele Tips. Irgendwann war es dann stockdunkel und nur unsere gelben Scheinwerfer erleuchteten wenige Meter vor uns. Sonst nichts. Manche Leute im Bus unterhielten sich noch, andere fingen an zu schlafen und dann kam die Grenze. Alle Pässe wurden eingesammelt. Der Busfahrer merkte, dass er keine Einreisegenehmigung hatte und Aldona musste dolmetschen. Irgendwie durften wir dann doch ausreißen. Doch bevor wir an die Griechische Grenze kamen, mussten alle aussteigen und die Taschen wurden kontrolliert. Außer meine. Ich wurde nicht mal richtig beachtet, da der Busfahrer vermutlich kommuniziert hatte, das ich Deutscher war. Dann hieß es wieder einsteigen. Die Sachen von Aldona hatte auch niemand angeschaut und manche Koffer wurden einfach der Form wegen geöffnet. “Kann denen doch egal sein, was aus dem Land hinausgenommen wird. Die Griechische Grenze wird schwieriger.” sagte Aldona und wir stiegen wieder ein. wenige hundert Meter später eine Busschlange. Die Kontrolle würde ewig dauern und wir hatten schon 4 Stunden Verspätung. “Lass uns aussteigen” schlug Aldona also vor und die Nacht war warm genug, also gingen wir spazieren. Mich interessierte die Grenze, also schauten wir uns das an und Aldona meinte, wir können einfach rüber, der Bus kommt schon. Wir beguckten alles, bis wir irgendwann von den Grenzern weggeschickt wurden. Die Kontrollen waren ein Witz, die reinste Schinderei- aber gut. Frontex ist auf jeden Fall gut aufgestellt. Effektiv … naja.
Plötzlich Tumult: Rufen, Winken von der anderen Seite. Wir liefen über die Grenze zurück und der Fahrer wedelte mit seiner Liste. Auf Albanisch rief er: Ich brauche euch wegen der Liste. Ih könnt doch nicht einfach gehen. Wir haben euch überall gesucht. Wo wart ihr?
Die ganze Busbesatzung, für welche ich etwas besonderes war, atmete auf und begann anschließend über uns aber auch die Situation zu lachen und zu scherzen. Der Busfahrer musterte ich, ließ mich dann links liegen, nachdem klar war, dass es mir gut ginge. Wir reihten uns, gemäß unserer Nummer ein und wurden durchgewinkt.
So kam ich in Griechenland an. Der Bus brauchte noch etwas länger. Dann durften wir einsteigen und mit einem Brummen fuhren wir in die Nacht.
Ich schlief dann auch irgendwann ein. Es würde noch mindestens vier Stunden dauern, bis Patras. Als wir wach wurden, musste Altona raus. Ich schlief ein. Dann hielt der Bus plötzlich am Straßenrand. Der Fahrer schaute mich an und sagte mit einem schwer zu verstehenden Akzent: Patras. Ich musste raus- als einziger.

  • 1 month ago > tobiaskarnbach
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greekstreetart:

Vasilis Markosian

Siggrou - Athens 2018

  • 1 month ago > greekstreetart
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d7ma48:

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National Library of Greece-Athens SNF

  • 1 month ago > d7ma48
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d7ma48:

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SNF-Stavros Niarhos Foundation

  • 1 month ago > d7ma48
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angelloverde:
“Athens/Greece
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angelloverde:

Athens/Greece

  • 1 month ago > angelloverde
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pareisakti:
“ Η μέρα μου όμορφη κι εγώ το καθορίζω
Αμπελόκηποι,Αθήνα
14.11.18 | 16:19
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pareisakti:

Η μέρα μου όμορφη κι εγώ το καθορίζω

Αμπελόκηποι,Αθήνα

14.11.18 | 16:19

  • 1 month ago > pareisakti
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Life in and around the Big Olive Something magical is happening in Athens... Let's not let them ruin it for us.
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